Play Acoustic: SEE wird zu ihrem eigenen Backing-Chor

Das Harmoniestimmen-Modul des Play Acoustic ist zweifellos einer der beliebtesten Geheimwaffen von Singer-Songwritern auf der ganzen Welt. So schön das ist – Natürlich hat alles seine Grenzen.

Was ist nun, wenn man sich einen Backing-Chor wünscht, der nicht brav der eigenen Stimme folgt, sondern gewissermaßen seinen eigenen Willen hat? Das klingt nun beinahe nach künstlicher Intelligenz, oder?

Aber man kann es sich etwas einfacher machen – und ein kleines Harmoniestimmen-Segment für die weitere Verwendung aufnehmen.

Genau das hat die in New York lebende Sängerin und Songwriterin SEE bei ihrer akustischen Coverversion des Songs „Coming Home“ von Leon Bridges gemacht. Sie hat vor der Aufnahme dieses Videos ein zweitaktiges Harmoniestimmen-Segment aufgezeichnet, das sie jederzeit nach Bedarf „einfliegen“ kann. Ist das Prinzip nicht ganz klar? Schauen Sie sich einfach das Video an. Dann werden Sie sehen, was wir meinen.

Ergänzend dazu verwendet SEE das Harmoniestimmen-Modul des Play Acoustic im bekannten „Hör mir zu und erzeuge passende Harmoniestimmen aus den Gitarrenakkorden“-Stil. So steht ihr ein „mehrdimensionaler“ Chor zur Verfügung. Eine runde Sache.

Eine Vorwarnung an alle, die etwas Ähnliches ausprobieren wollen: Wenn Sie vorhaben, bei Liveshows mit vorher aufgezeichneten Segmenten zu arbeiten, müssen Sie besonders auf Ihr Timing achten. Im Gegensatz zu einem echten Chor ist so ein vorbereitetes Stück Musik sehr störrisch, was das Tempo angeht.

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