Wie Sie zu einem erstklassigen YouTube-Kanal kommen

Eine Anleitung in fünf Schritten

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Kennen Sie Hannah Trigwell? Sollten Sie!

Hannah Trigwell ist eine außergewöhnlicher Sängerin und Songwriterin, deren YouTube-Kanal uns zu diesem kleinen YouTube-Handbuch inspiriert hat. Schauen Sie dort mal rein; es lohnt sich. Also: Ab zu YouTube, wir warten in der Zwischenzeit hier.

Hannah versorgt ihre Fans mit V-Logs (also tagebuchartigen Beiträgen), Cover-Songs, ihren eigenen Songs, Equipment-Testberichten und vielem mehr.

Eines gilt aber eigentlich für alle ihre Beiträge: Sie zeichnen sich durch Professionalität aus.

Die folgenden fünf Punkte umreißen, wie Hannah dafür sorgt, dass ihre YouTube-Präsenz (positiv) auffällt.

Immer mehr Sängerinnen und Sänger laden ihre Musik auf YouTube hoch – und damit wird es immer schwieriger, überhaupt noch jemand auf sich aufmerksam zu machen. Aber keine Panik! Professionelle Hilfe naht. Wir wollen Ihnen zeigen, was Sie tun müssen, um auf YouTube nicht in der Masse unterzugehen. Sie werden sehen: Es wird legen… Moment, Moment …

…där. Legendär! Da Sie sich offensichtlich die Mühe gemacht haben, mehr als die Überschrift dieses Beitrags zu lesen, gehen wir jetzt mal davon aus, dass Sie bereits einen YouTube-Kanal haben – oder dass Sie zumindest darüber nachdenken, ihn zu starten. Haben wir Recht? Prima! Wenn Sie eine Online-Plattform suchen, auf der Sie Ihre Musik vorstellen können, machen Sie bei YouTube vermutlich nichts falsch. Aber natürlich kann man alles immer noch ein bisschen besser machen. Daher haben wir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zusammengestellt, die Sie auf Ihrem Weg zur Weltherr… einer erfolgreichen YouTube-Präsenz ein ganzes Stück weiterbringen dürfte.

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1) „Hey, was läuft?“

Am Anfang ihrer V-Log-Beiträge holt Hannah die Zuschauer erst einmal „ins Boot“. Was heißt das genau? Denken Sie einmal daran, was passiert, wenn Sie nach längerer Zeit alte Freunde treffen. Was werden Sie zu denen wahrscheinlich sagen?

Wir vermuten, dass Sie in etwa so anfangen: „Mensch – wir haben uns ja zuletzt im Herbst 2011 / beim letzten Weihnachtsfest / auf dieser abgefahrenen Party gesehen …“

Und als nächstes fragen Sie dann vermutlich: „Was hast du in der Zwischenzeit so alles gemacht?“

Und um ein Gespräch in Gang zu bringen: „Weißt du, ich war gerade auf dem Weg zum Friseur / zur Bank / einer noch abgefahreneren Party …“

Sein YouTube-Publikum kann man im Prinzip auf dieselbe Weise „abholen“.

Zuerst sollten Sie erwähnen, was Sie in Ihrem letzten Video gemacht/gezeigt haben. Dann können Sie davon erzählen, was seit Ihrem letzten Video Spannendes passiert ist (wenn es etwas Spannendes gab). Dann sollten Sie erwähnen, was Sie als nächstes vorhaben. Steht ein Konzert bevor? Was werden Sie in Ihrem nächsten Video machen? Sie verstehen sicher, in welche Richtung das Ganze geht.

Diese drei „Ins-Boot-hol-Strategien“ verschaffen den Zuschauern Ihres YouTube-Kanals ein Gefühl von Chronologie und Kontinuität.

2) Sorgen Sie für Abwechslung

Wie wir schon erwähnten, lädt Hannah verschiedene Arten von Videos auf YouTube hoch. V-Logs, ihre eigenen Musikvideos, Tour-Tagebucheinträge, Tests zu Musikequipment und „Behind the scenes“-Material. Sie müssen auf Ihrem YouTube-Kanal nicht gleich dasselbe „Vollprogramm“ anbieten – aber etwas Abwechslung ist immer gut.

3) Ordnung muss sein

Wenn Sie viele verschiedene Videos hochladen, kann Ihr YouTube-Kanal natürlich mit der Zeit etwas chaotisch werden. Ihre Fans sollten sich nicht fragen müssen: „Moment; wo ist denn das Video, das ich hier letzten Monat gesehen habe?“ Damit das nicht passiert, sollten Sie Ihre Videos in logische Kategorien aufteilen. Hannah hat sich für klar definierte Bereiche wie „VLOGS“ und „Original Songs“ entschieden.

Kurz gesagt: Regel Nummer drei heißt „Ordnung muss sein“. Zwingen Sie Ihre Fans nicht, erst die Nadel im Heuhaufen zu suchen.

4) Schauen Sie über den (2D-)Tellerrand

Natürlich werden Ihre Fans Ihre Videos (bis auf weiteres) zweidimensional sehen – aber es ist durchaus möglich, Video als dreidimensionales Medium zu betrachten und zu nutzen.

Lenken Sie bei der Aufnahme die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf die Anmerkungen, die in Sie später in das Video integrieren werden. Beispiel: „Wenn ihr auf die Schaltfläche klickt, die hier in der oberen rechten Ecke schwebt …“). Tun Sie so, als ob Sie aus dem Videobereich herausschauen könnten. Beispiel:  „Hier unten seht Ihr noch mal alle Links, über die ich gerade gesprochen habe.“ Tun Sie so, als könnten Sie durch den Bildschirm sehen – mit anderen Worten: Sehen Sie Ihren Fans in die Augen.

Hannah beherrscht all das! Das ist in dem Video weiter unten gut zu sehen.

Wenn Sie glauben, dass Ihre Videos in 2D gut aussehen – dann warten Sie erst einmal ab, wie das Ganze mit diesen „dreidimensionalen“ Tricks wirkt.

5) Bringen Sie alles zusammen

YouTube ist eine großartige Plattform. Aber diese Plattform bietet noch mehr Möglichkeiten, wenn Sie sie mit anderen sozialen Medien verbinden: Facebook, Twitter, Instagram, Google+ und so weiter … Wenn Ihren Fans Ihre YouTube-Videos gefallen, dann wollen sie ihnen sicher auch auf Facebook folgen.

Hannah macht es ihren YouTube-Fans leicht, auch ihre anderen Social-Media-Profile zu finden. In den Sie Beschreibungen zu ihren Videos integriert sie immer auch mehrere Links.

Was haben wir gelernt? Denken Sie daran, Links zu Ihren anderen Social-Media-Aktivitäten zu integrieren, und erwähnen Sie diese regelmäßig. Man ist doch gerne in netter Gesellschaft!

Hannah stellt das VoiceLive 3 vor

Yep – in ihrem neuestem Produkttest beschäftigt Hannahs sich mit dem VoiceLive 3. Und natürlich ist dieses Video unser Favorit! Das Video ist nicht nur wegen der unterhaltsamen Reaktionen auf das VL3 sehenswert. Es ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie man YouTube optimal nutzt. Wenn Sie es nach der Lektüre unserer kleinen Anleitung ansehen, werden Sie wahrscheinlich alle fünf Lektionen dort wiederfinden.

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